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AUSTRIA / LOWER AUSTRIA / WACHAU / DANUBE / WEISSENKIRCHEN - ST LORENZ / AQUALIBRE The hydroelectric turbine "Aqualibre" produces clean electricity. The turbine floats in the river Danube outside the waterway under the water. It is an invention of Fritz Mondl who developed this system in the last years. After several prototypes and test runs "Aqualibre" has past all tests and will be online in 2014. © Manfred HORVATH

13.11.2017

Unser Kapitän Heinrich Blauensteiner ist tot

Am Samstag Abend – nach einem harten Arbeitstag im Holz – ist er erschöpft zuhause eingeschlafen.

Ein schöner Tod, den er sich redlich verdient hat, der alte Kämpfer, genau so hatte er sich das vorgestellt.

Halt noch nicht jetzt. So in 10, 20 Jahren vielleicht.

 

Heinrich war seit 2010 unser Kapitän. Und er wird ein Riesenloch hinterlassen. Ohne ihn hätten wir all die Herausforderungen nicht so elegant geschafft. Am Steuerrad seines Schiffs war er ein Virtuose, mit Gefühl und Verstand, manchmal auch Ungeduld. Aber immer hilfsbereit, immer mit Rat, notfalls auch mit seinem Traktor zur Stelle. Bei jedem Wetter. Wenn nötig auch im Eiswasser schwimmend.

Unsere größte Hochachtung für Deine Leistung, und herzlichen Dank für Deinen Optimismus.

Wir trauern um Dich Heinrich, werden Dich nicht vergessen.

Ahoi.

6.11.2017

Deutschland – Mittelrhein Bingen-Bonn

Eckdaten Projekt MittelrheinStrom 560

Projektgegenstand Strömungskraftwerk, System Flußturbine, Maschine Strom-Boje©
Projektbetreiber MittelrheinStrom UG (haftungsbeschränkt) & Co. 560 KG
Bingen am Rhein
Standort Oberer Mittelrhein, St. Goar-Fellen, Rhein-km 560, linksrheinisch
ehemaliges Prinzensteiner Fahrwasser
Umfang 13 Strom-Bojen Typ 3.1
Maschinendaten Strom-Boje©, Hersteller Aqua Libre, Wien/AT
Rotor-Durchmesser 2,5 m, Nennleistung 70 kW
Standortdaten Tiefe 3-4 m bei MW, ca. 2,5 m/s
Jahresarbeit/Maschine Ca. 300.000 kWh/a bei 8.700 Std./a
Stromeinspeisung Nach EEG, Vergütung 2017 12,2 Cent/kWh, (anzulegender Wert 12,4 Cent/kWh)
Projektstand
Sept. 2017
Genehmigungen eingereicht
wasser- und schifffahrtspolizeiliche Genehmigung
wasserrechtliche Genehmigung
Anfrage Netzanbindung
13 Anlagen bestellt
Auslieferung Maschinen Hersteller startete 2017 Serienfertigung mit 40 Anlagen
Auslieferung nach Fertigstellung
Umsetzung je nach Auslieferung, vsl. 2. Jahreshälfte 2018 – 2019

Mit dem Projekt MittelrheinStrom 560 kehrt die Nutzung der Wasserkraft nach über 100 Jahren wieder an den Mittelrhein zurück. Mit der Strom-Boje ist die Stromerzeugung auch heute trotz den gestiegenen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Ökologie dennoch wieder möglich und auch betriebswirtschaftlich darstellbar. Es gilt, das vorhandene Potenzial zu nutzen.

Unabhängig von dem Standort bei Rhein-km 560 ist die Strom-Boje Mittelrhein dabei, weitere Standorte am Mittelrhein zu erschließen. Mit dem bisher erworbenen Knowhow in der Meßtechnik und der Standortsuche und -umsetzung ist es Ziel, weitere Projekte in Gang zu setzen. Im Rahmen der Diskussion um Klimaschutz und nachhaltige Energieerzeugung steht auch die Wasserkraft verstärkt im Focus des Interesses.

Rheinufer SBM (c)Martin Frey

Prinzensteiner

11.9.2017

Die Planungen für die große Strom-Bojen-Serie gehen zügig voran

Stahlteil –

die Behörden in Deutschland und der Schweiz haben vorgeschlagen, den Bug an der Wasserlinie zu glätten, den Winkel flacher zu stellen, um Schwimmern das Anhalten und Raufklettern unmöglich zu machen, und kollidierende Boote nicht zum Kentern zu bringen. Diese Anregungen haben wir sehr gerne aufgenommen, und eine sehr elegante und effektive Lösung gefunden.

Rotor –

in Modellversuchen an der Schifffahrtstechnischen Versuchsanstalt in Potsdam haben sich erhebliche Leistungsverbesserungen mit verschiedenen Einbauten ergeben, die wir jetzt ins 1:1- Format umsetzen, und die uns ermöglichen werden, die Wirtschaftlichkeit der Strom-Boje weiter zu erhöhen.

Diffusor –

hier haben wir vor Jahren das größte Entwicklungspotenzial vorgefunden, da die Fachwelt dieses Thema in der Freien Strömung bis dahin überhaupt nicht interessiert hat, und daher kein fundiertes Wissen bestand, bzw. ausschließlich falsche Theorien sogar an den Universitäten als Grundlage für die Konstruktion herangezogen wurden.

Daher war auch unser Aufwand entsprechend groß und auch die Überraschung, welche Leistungssprünge mit der richtigen von uns allein erarbeiteten Geometrie möglich sind. Allerdings waren auch der Material- und Zeitaufwand beim Bau des Diffusors schon gewaltig, und damit auch die Kosten. Voriges Jahr wurden wir auf eine neue Technik bei der Fertigung aufmerksam, die eine erstaunliche Reduktion des Zeitaufwands ermöglicht. Daher sind wir gerade dabei, diese neue Technik auch konstruktiv für die Serie zu verarbeiten.

Energieaggregat –

Den größten Fortschritt haben wir allerdings beim Generator selbst und bei der Steuerung gemacht. Nun ist es möglich, den Rotor immer im besten Wirkungsgrad der jeweiligen Strömungsgeschwindigkeit nachzuführen, und die Verluste im Umrichter und in den nachgeschalteten Apparaten und im Kabel bis zur Netzeinspeisung unglaublich zu reduzieren.

Ergebnis –

Heute können wir mit Stolz davon ausgehen, dass es sich ausgezahlt hat, das Projekt mit so viel Energie und Ausdauer über so viele Jahre zu verfolgen, und Rückschläge wegzustecken. Nur deshalb ist uns gelungen, eine absolute Alleinstellung am internationalen Markt mit einem rentablen Gerät zu erreichen.

Wir danken auch unseren Kunden für die große Geduld, denn nicht immer hat es so rosig ausgeschaut.

13.8.2017

Viele Chancen – viele Hürden

Zuerst die gute Nachricht:

Die Anleihe der Aqua Libre Finanzierungs- Gmbh (ALF) läuft sehr gut. Mit dem bis jetzt eingesammelten Kapital können mit wissenschaftlicher Unterstützung die Forderungen der Schweizer und Deutschen Behörden bezüglich konstruktiver Veränderungen des Bugs für die Schwimmer- und Fischfreundlichkeit erfüllt werden, und wir können einen im Modellversuch erarbeiteten Einbau zur Leistungssteigerung ausführlich testen.

Es werden die von den österreichischen Behörden auferlegten Monitorings bezüglich der Veränderungen des Flussgrundes, dessen biologischen Zustandes und der Flussbewohner über die kommenden Jahre finanzierbar.

Aber für die Zukunft der Strom-Boje am wichtigsten ist, das wir jetzt die Möglichkeit haben, die schon genehmigten und beauftragten Projekte auszuführen, ohne uns Banken auszuliefern.

 

Es gibt aber auch eine weniger gute Situation:

Die vor Weihnachten wieder in Dienst gestellte, in vielen Details verbesserte Strom-Boje 3.1 ist ein halbes Jahr sehr gut gelaufen, hat viele schöne KWh Strom ins Netz geliefert. Dann wurde es notwendig, den Generator, der ja vorher in der Strom-Boje schon rund 35.000 Betriebsstunden gelaufen ist, zum Service zu bringen, weil er plötzlich Leistung verlor.

Für solche Fälle sollte eigentlich ein Ersatzgenerator zur Verfügung stehen, aber dafür war in der Vergangenheit kein Geld da. Also müssen wir die elektrischen Komponenten neu anfertigen. Das ist zeitaufwändig, und bedeutet, dass wir erst im September wieder Strom erzeugen werden. Die Lehre daraus ist, wir werden umgehend komplette Aggregate anfertigen und vorbereiten, um immer kurzfristig tauschen zu können, wenn einmal was passiert.

Auch das können wir jetzt – Dank der Unterstützung unserer Anleihezeichner. Ein großer Sprung auf dem Weg zur Professionalität.

 

 

26.5.2017

Ein höchst erfreulicher Marktstart für die Strom-Boje

Wir haben schon Bestellungen für 34 große Strom-Bojen 3.1 und zwei Schiffe im Wert von € 9.000.000,- für die Donau in der Slowakei und den Rhein.

Bis Ende Mai sind noch weitere Projekte angekündigt – aus Deutschland und der Schweiz – die sich noch ihr Kontingent zu günstigen Bedingungen sichern wollen.

Die österreichischen Projektbetreiber überlegen noch, obwohl in der Wachau ja schon genehmigte Projekte vorliegen!  Das ist seltsam, denn eigentlich wollten wir ja zuerst die Wachau energieautark machen und auch hier unsere Produktion aufbauen. Die Stadt Krems will uns dabei unterstützen. Aber wie es derzeit ausschaut, werden wieder einmal Andere schneller sein, und das Rennen um die besten Bedingungen gewinnen.

Übrigens – in ein paar Tagen werden wir die neue Anleihe starten – wir laden Sie ein, bei unserem erfolgreichen Projekt mitzumachen, die Unterlagen finden Sie ab 6. Juni hier.

 

17. 5. 2017

Aqua Libre stehen spannende Tage bevor –

 

Liebe Anleihezeichner, wir müssen Sie noch ein wenig auf die Folter spannen, und den Start der Anleihe in den Juni verschieben, weil in der operativ tätigen Aqua Libre Energieentwicklungs- GmbH gerade intensiv über wichtige Umwälzungen verhandelt wird. Denn wir müssen angesichts der letzten Erfolge organisatorische, technische und finanzielle Vorkehrungen treffen, diese neuen Herausforderungen auch annehmen zu können, und uns für die kommenden großen Aufgaben zu rüsten.

Sobald es eine Entscheidung gibt, werden wir Sie selbstverständlich informieren, und den Start der Emission bekannt geben.

Danke für Ihr Verständnis und herzliche Grüße

Fritz Mondl, GF

 

25.4.2017

Danke, danke, es ist fast geschafft

Die mit 25 Strom-Bojen limitierte, besonders günstige Startserie ist schon beinahe komplett. Ein Riesenerfolg.

Danke für das Vertrauen und den überwältigenden Zuspruch unserer am schnellsten entschlossenen Kunden.

Jetzt heißt es in die Hände spucken, die Arbeit beginnt, diese Aufträge wollen bis Mitte 2019 erledigt werden.

April 2017

ALF plant Startserie von 25 Strom-Bojen® 3.1 im Wert von € 6,25 Mio.

Ermutigt durch den Erfolg unserer Präsentation in der Wachau haben wir unseren Kunden versprochen, eine Startserie von 25 Strom-Bojen zum Einführungspreis bis spätestens Mitte 2019 zu liefern.

Der günstige Anschaffungspreis macht zusammen mit der um mehr als 10% verbesserten Leistung der Strom-Boje 3.1 aus einem Strom-Bojen-Park schon heute ein sehr lukratives Investment – an allen bisher projektierten Standorten hier in der Donau, im Inn, im Rhein und in der Aare.

Daher rückt auch der Start der 2. Tranche unserer Anleihe immer näher, wir halten Sie auf dem Laufenden.

5.4.2017

Liebe Anleihezeichner,

heute ist erster Zahltag für Ihre Zinsen. Habenzinsen, selbstverständlich!

Wie versprochen erhalten Sie 4 % Ihrer eingezahlten Anleihe, abzüglich der dem Finanzminister zustehenden Kest., die wir für Sie direkt abgeführt haben! Im Nachhinein danken wir nochmals sehr für Ihre Unterstützung, ohne Sie wäre uns der Erfolg der vergangenen Monate nicht gelungen.

Und wir haben uns sehr über Ihren Besuch in Kienstock gefreut, und versprechen, am Ball zu bleiben.

Am Bild sehen Sie die derzeit ins Netz gespeiste Leistung.

27.März bis 1. April 2017- eine traumhafte Woche in der Wachau

Es hat absolut alles gepasst: Herrlichstes Frühlingswetter, sommerliche Temperaturen, meistens Windstille, Mittelwasserpegel. So konnte sich die Strom-Boje von ihrer schönsten Seite und in bestem Lichte zeigen.

Wir haben sie mit unserem Montagekatamaran ANDREA gerade so weit aus dem Wasser gehoben, dass der mächtige Rotor gut sichtbar wurde, und so demonstrieren konnte, wie er die freie Strömung des großen Stroms zur Erzeugung des reinsten Naturstroms nutzt.

Von Montag bis Donnerstag hatten wir unsere zukünftigen Kunden nach Kienstock eingeladen, und nahezu alle waren gekommen – aus Österreich, aus Deutschland, aus der Schweiz, aus der Slowakei, sogar aus Indien und Südamerika – wo wir uns in Zukunft die größten Aufträge erwarten dürfen.

Alle waren beeindruckt, manche sogar begeistert, und angesichts der Aussichten dieser in der ganzen Welt neuartigen, umweltschonenden und trotzdem ertragreichen Energieerzeugung sofort bereit, über die Bedingungen zum Ankauf einer ersten Startserie zu verhandeln. Denn unser Ziel ist es, die Serienproduktion schon mit einem Großauftrag von rund 25 Strom-Bojen zu starten, um die Produktionskosten zu reduzieren, und die Installierung von Strom-Bojen-Parks von Beginn an zu rentablen Bedingungen anbieten zu können.

Freitag und Samstag haben wir unsere Anleihezeichner/innen eingeladen, sich Ihr Investitionsobjekt – die aus ihren Mitteln hergestellte erste Serien-Strom-Boje vorführen zu lassen. Und ich glaube, die Begeisterung war nicht gespielt, das gesamte Projekt hat großen Eindruck hinterlassen, und ich bin ganz sicher, dass niemand sein zum Teil doch sehr großes finanzielles Engagement bereut hat.

Als „Drüberstreuer“ hat dann auch noch die gerade einsetzende Marillen- und Kirschblüte versucht, uns die Show zu stehlen.

8.3.2017

Liebe Freunde, Förderer und Anleihezeichner!

Wir dürfen Sie herzlich zur Präsentation der Strom-Boje 3.1 einladen. Am Freitag, 31. März oder Samstag, 1. April, jeweils ab 9:00 bis 11:00 Uhr wollen wir sie Ihnen wie versprochen bei der Arbeit in der Donau vorführen.

 

Kommen Sie bitte nach Unter-Kienstock in die Wachau am rechten, südlichen Donauufer (siehe oben angefügtes Bild).

Von dort werden wir Sie mit unserem Boot zum Montageschiff bringen, mit dem wir die Strom-Boje zum Teil aus dem Wasser heben werden.

Bitte wetterfeste Kleidung mitzubringen, auf dem Wasser kann es windig und kühl sein. Schwimmwesten bekommen Sie von uns.

Bitte keine Kleinkinder, das wäre zu gefährlich.

 

Wir bitten Sie, das Datum Ihres Besuchs zu wählen und uns bis 20. März mitzuteilen.

 

Sollte der Pegel Kienstock zu diesem Zeitpunkt über 330cm liegen, oder das Wetter stürmisch und nass sein, werden wir Ihnen die Strom-Boje

und die Netzeinspeisung samt Leistungsentwicklung vom Land aus zeigen.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

15.2.2017

Krems möchte Produktionsstandort für die Strom-Bojen® werden

Ende März werden wir in Kienstock die neue Strom-Boje 3.1 präsentieren, die bis jetzt eine hervorragende Performance abliefert.

Sie ist gegenüber der Strom-Boje 3.0 nicht nur leistungsmäßig erheblich verbessert. Auch Betrieb und Wartung sind deutlich vereinfacht.

In einer ersten Auflage von 25 Stück wollen wir unseren lange wartenden Auftraggebern einen fairen Einführungspreis gewähren.

 

Diese erste Serie könnten wir schon 2018 schon in einem neuen Werk im Hafen assemblieren, wenn Krems uns dabei unterstützt.

Seit gestern sind die Chancen meiner alten Heimatstadt Krems stark gestiegen.

22.1.2017, 16.45 Uhr

Jahrhundert-Niederwasser in der Donau

Jede Woche ein neuer Minus-Rekord, heute um 15:00 Uhr in Kienstock lag der Pegel bei 128!! Also bin ich in die Wachau gefahren, mich zu informieren, wie die Strom-Boje ausschaut.

Das sind die Bilder: der Bugschwimmer ist vollständig über -, der Einlauf zum Rotor ist gerade noch unter Wasser. Die Strömung ist nur 0,8m/s langsam, die Strom-Boje liefert trotzdem noch 5,5kW! Ein Triumph der Konstruktion.

8.1.2017

Rekordniederwasser in der Wachau, Pegel 140 – Wassertiefe in Kienstock nur mehr 280cm

Die Strom-Boje liegt auf dem Flussgrund auf. Das macht ihr aber nichts aus, dafür ist sie entsprechend ausgerüstet. Am Diffusor liegt ein Schneehauberl, weil er nicht untergetaucht ist, und es keine Schifffahrt gibt, die Wellen macht. Die Fließgeschwindigkeit ist nur knapp über 1,0 m/s, laut Tabelle dürften kaum mehr als 2kW aus der Turbine kommen. Aber sie liefert rund 7 kW! Das heißt, die neu eingebaute Elektronik und das neue Kabel arbeiten nahezu ohne Verluste.

Trotzdem freuen wir uns schon auf Tauwetter, um endlich den Trafo zum Glühen zu bringen.

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27.12.2016

Diesen Erfolg widme ich Edith

Vor allem ihrer Unterstützung ist es zu verdanken, dass ich dieses Projekt über 10 Jahre durchgehalten habe. Nie hat sie daran gezweifelt, dass wir die Strom-Boje zu einem positiven Ende bringen werden. Trotz Ihres schweren Schicksals konnten wir uns auf ihren unbedingten Rückhalt verlassen. Dafür danke ich auch im Namen meiner Kinder, und hoffe, dass wir noch gemeinsam die Ernte für die viele Arbeit einfahren werden.
Wenn es im Frühjahr wieder wärmer wird, werden wir die Strom-Boje auf den Namen „EDITH“  taufen.

Edith Mondl

23.12.2016

Erfolgreiche Inbetriebnahme der neuen Strom-Boje

Schön zu sehen, wie sich eine ordentliche – wenn auch etwas zu lange – Vorbereitung auf das Gelingen unseres Projektes auswirkt:

Nachdem schon die Ankerbohrung, der Zugversuch, der Schwimmversuch und die Einhängung völlig problemlos geklappt haben, war heute die Inbetriebnahme der Turbine ein erhoffter, aber nicht selbstverständlicher Erfolg.

Trotz extremem Niederwasser liefert die neue Strom-Boje schon zum Start hervorragende Werte. Vielleicht geht sich ja in den nächsten Tagen ein kleines Weihnachtshochwasser aus, dann werden wir einen ersten Bericht liefern.

Inzwischen dürfen wir uns bei unseren Freunden und Förderern herzlich bedanken, Ihnen Frohe Festtage, sowie ein gesundes und erfreuliches Neues Jahr wünschen.

 Erfolgreiche Inbetriebnahme der Strom-Boje 3

 

21.12.2016

Am kürzesten Tag des Jahres haben wir die Strom-Boje 3 eingehängt.

In den etwa 8 hellen Stunden, die uns zur Verfügung standen, mussten wir uns sputen. Zuerst die Bergfahrt von Krems nach Kienstock, dann die Strom-Boje, das Kabel und die Kette einlegen. Alles in einem Arbeitsgang nach einer neu entwickelten, zeit- und kostensparenden Methode. Bis auf paar Kleinigkeiten hat alles bestens geklappt. Morgen werden wir die Strom-Boje in Betrieb nehmen, und mit der Netzeinspeisung starten.

Die Strom-Boje 3 wird eingehängt 3003-i_web

12.12.2016

Umfangreiche Messungen (3)

Die oberste Wasserrechtsbehörde schrieb uns vor, den neu eingesetzten Anker einem Zugversuch zu unterziehen. Schließlich sollen Anker und Kette selbst bei Hochwasser und einer Karambolage mit einem Riesenbaum halten.

Zu diesem Zweck konnte wir die Feuerwehr Krems dazu bewegen, uns mit ihrem schwersten Bergegerät – einem Liebherr LTM 1070 – diese Zugmessung durchzuführen. Das Riesentrumm hat 40 Tonnen Eigengewicht, 400 + 200 kW, 4 gelenkte Achsen, und wäre trotzdem fast mit der Aufgabe überfordert gewesen.

Aber dank der großen Erfahrung und Routine der beiden Brandmeister Vogl und Höbarth ist es gelungen, die nötigen Daten zu liefern, um die Behörde zufrieden stellen zu können.

Nächste Wochen können wir daher beruhigt die Strom-Boje einhängen.

Umfangreiche Messungen

 

6.12.2016

Ein wunderschöner Spätherbsttag in der Wachau

Die Bergfahrt noch im morgendlichen Dunst über der Donau bei Dürnstein, ab Mittag dann strahlender Sonnenschein als Beleuchtung für unsere Ankerbohrung in Kienstock. Dazu noch niederer Pegel, beste Bedingungen für die anspruchsvolle Arbeit auf dem Wasser.

Danke den Mitarbeitern von PORR, BILEK und BEB, mittlerweile ein bestens eingespieltes Team. Genauso werden wir auch die neuen Strom-Bojen-Parks einhängen.

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28.11.2016

Liebe Anleihenzeichner!

Wir sind schon auf der Zielgeraden. Noch eine letzte Anstrengung – die Bohrung des Ankers, Montage von Ketten und Kabel – dann kommen bei gutem Wetter und niederem Pegel die Einhängung der neuen Strom-Boje 3 und die Inbetriebnahme.

Bildberichte hier auf der Homepage werden Sie auf dem Laufenden halten.

Erste Einstellungstests noch vor Weihnachten werden die Funktionalität nachweisen, dann können wir langsam den Ihnen versprochenen Besuch der Strom-Boje planen. Natürlich abhängig vom Wetter, mit dem Schiff oder vom Ufer aus, wir werden uns melden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und auch Geduld. Sie werden sehen, es hat sich gelohnt.

Standort S-B3 in Kienstock

Standort S-B3 in Kienstock

 

23.11.2016

Umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen (2)

Vor der Bauausführung haben wir viele Auflagen der Genehmigungsbehörden zu erfüllen:

z.B.: Monitoringprogramm/Beweissicherung des Sediments – Suche nach Makrozoobenthos und Phytobenthos – Untersuchung der Flussohle bis mind. 0,7m von der Sohleoberkante vor Errichtung, sowie 1, 3 und 5 Jahre nach Errichtung, Probepunkte oberhalb, 5 und 10m unterhalb der Turbine hinsichtlich Korngröße und Toneinschluss, Makrozoobenthos und Hydrobenthos.

Es geht um die Erhebung möglicher biologischer Veränderungen in der Sohle unter dem Einfluss der Strom-Boje. Ein oberösterreichischer Spezialist macht von unserem so vielseitigen Katamaran aus Abstiche nach der sogenannten FreeceCore-Methode – ein Stahlstab  wird eingeschlagen und die Umgebung per Stickstoff gefroren, der am Stab angefrorene Kern wird in Scheiben zerschnitten und im Labor untersucht.

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22.11.2016

Der neue Diffusor auf dem Weg nach Krems

Endlich ist es so weit – die neue „Lunge“ der Strom-Boje ist montagebereit. Mit Hilfe dieses völlig neu gezeichneten wichtigsten Teils neben Generator und Rotor (dem „Herz“) können wir die Leistung nochmals steigern.

Er ist zur Gänze aus recyclebarem PE hergestellt, ist für alle Temperaturen, Strömungsgeschwindigkeiten, Drücke und Unterdrücke gerüstet und für die Lebensdauer von 175.000 Stunden ausgelegt.

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12.11.2016

Umfangreiche Vorbereitungen (1)

Vor der Bauausführung haben wir viele Auflagen der Genehmigungsbehörde zu erfüllen:

zB. Monitoring der Sohleänderungen zwischen Strom-Km 2014 und 2015 Ausführung durch Universität für Bodenkultur unter der Leitung von Prof. DI Dr. Helmut Habersack unterstützt durch die Christian Doppler Forschungsgesellschaft – Untersuchung der Modellierung der Flusssohle bei und nach verschiedenen Nieder- Mittel- und Hochwasserereignissen zwischen 3-2012 bis 4-2013

Der Zwischenbericht sagt: im Bereich der Strom-Boje traten nur Veränderungen in der Größenordnung der natürlichen Sohldynamik auf.

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4.10.2016

Die Strom-Boje® – eine sehr lebendige Legende

Vor dem Start der Serienfertigung mussten wir Ende 2014 noch ein Detail verbessern, aber die befristete Genehmigung unseres Standortes war abgelaufen. Die Strom-Boje musste aus dem Wasser, auf die Verlängerung durften wir uns mehr als ein Jahr lang freuen.

Erst mit der ersten Tranche der Anleihe Anfang 2016 ist es durch Ihre großzügige Unterstützung gelungen, den „Totpunkt“ zu überwinden. Dafür den lieben AnleihezeichnerInnen herzlichen Dank, ebenso unseren wartenden Kunden, die bisher große Geduld bewiesen haben. In einem Monat wird diese Strom-Boje also fertig sein und kann zu Wasser gelassen werden. Dann machen wir noch ausgiebige Tests, bevor wir die zweite Tranche der Anleihe begeben, und damit die Serienfertigung starten.

Dann vielleicht auch schon mit einem neuen, renommierten, international aufgestellten Partner.

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10.9.2016

Die Strom-Boje ist eine sogenannte „Mantelturbine“.

Im Gegensatz zur frei drehenden Windturbine dreht sich der Rotor in einem aufwändig konstruierten Strömungskanal, der die Strömungsgeschwindigkeit des einströmenden Wassers am Rotor verdoppelt, daher die Leistung im Idealfall vervielfacht. Wir garantieren bei 2m/s vorsichtig trotzdem nur elektrische 20 kW !! – siehe beiliegende Kurven.

70kW Ausbau/Nennleistung bieten wir bei einer natürlichen Strömung von 3,4m/s.

 

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15.8.2016

CEO Fritz Mondl und Prof. Martin Nedjelik radelten auf den Glockner

Während meine Partner intensiv an der Fertigstellung der ersten Strom-Boje arbeiteten, gönnte ich mir vorige Woche „das Vergnügen“, meine Fitness aus gegebenem Anlass auf der Großglockner Hochalpenstraße mit dem Rennrad von Fusch SH 818m zum Fuschertörl SH 2428m zu testen – mehr als 1600 Höhenmeter! Mein um 25 Jahre jüngerer und erheblich schnellerer Kollege aus Petronell hielt dankenswerterweise die nicht einmal drei Stunden dauernde Auffahrt in Bild und Ton fest.

Obwohl ich diese Tour in den letzten 20 Jahren schon einige Male unternommen habe, kam mir diesmal der Glockner doch um einiges höher und auch steiler vor, als bisher. Sonst ist es ja nicht zu erklären, wieso ich gleich eine halbe Stunde länger unterwegs war, als bei früheren Versuchen.

Aber ein bisschen stolz bin ich trotzdem, es haben mich nur zwei, drei viiiiiel Jüngere – womöglich mit e-bikes – überholt. Die hier getankte Kraft und Kondition werde ich in den nächsten Monaten gut gebrauchen können, denn es kommen interessante Zeiten auf uns zu.

Fritz  Mondl

Großglockner_2016_8Fuschertörl 2016_8

 27.7.2016

Liebe Freunde, Förderer und Anleihezeichner!

Das Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz hat kürzlich ein richtungsweisendes Urteil zum Thema Crowdfunding gefällt. Wir möchten gerne darauf Bezug nehmen, und nachdrücklich feststellen, dass es sich im Gegensatz zu den vom Gericht kritisierten, derzeit in großer Zahl kursierenden, durchaus sehr hochriskanten nachrangigen Crowdfunding – Darlehen

bei unserer seit März zur Zeichnung stehenden Anleihe –

der 4%igen Orderschuldverschreibung  ISIN: AT0000A1KAE9 –

um fix verzinsliche nicht nachrangige Wertpapiere handelt,

 

die jedenfalls vom Gesetz her gleichrangig mit anderen Verbindlichkeiten der Emittentin Aqua Libre Finanzierungs GmbH wären. Diesen ganz gravierenden Unterschied festzuhalten, und damit allfälligen Unsicherheiten vorzubeugen ist uns eine Ehre. Auch weil es außer dieser Anleihe keine anderen Verbindlichkeiten der Gesellschaft gibt.

 

15.6.2016

Österreich, Du hast es gut!

Wir sperren Atom- und Gaskraftwerke gar nicht auf, sperren Kohlekraftwerke sogar zu. Wir haben Wasserkraft in Hülle und Fülle, die Windkraft floriert, Photovoltaik ist – langsam – im Kommen. Wir werden also kein Problem mit der Energiewende haben, wenn die Bürokratie und die Politik sie weiterhin wollen. Und wir werden auch mit der Strom-Boje reüssieren, wenn nichts mehr dazwischen kommt. Das wird in ein paar Jahren ein neuer Exportschlager der österreichischen Industrie, wenn es nach den vielen internationalen Anfragen geht.

Deutschland legt die Energiewende jetzt so aus:

Vizekanzler Gabriel, der Wirtschafts- und Energieminister hat vorige Woche den Retourgang eingelegt. Schluss mit der Förderung der Erneuerbaren („Ende des Welpenschutz“), statt dessen Förderung der Braunkohle. Heute müssen die großen vier Energiekonzerne vor den Erneuerbaren geschützt werden. Nicht einmal ein halbes Jahr nach Unterzeichnung des Pariser Abkommens!

Das geht uns nichts an? Und ob! Wir atmen schließlich den Gestank der Kohlekraftwerke ein, und die „billige“ Kohle überschwemmt den Markt und verstopft die Netze mit gefördertem Kohlestrom, den niemand mehr braucht. Weil Kohlekraftwerke nicht abgeschaltet werden können, müssen Windräder stehen bleiben, und werden auch in Österreich Kleinwasserkraftwerke unrentabel. Marktbereinigung der neuen Art.

Dabei haben Rot/Grün in Deutschland vor 16 Jahren noch genau diese Energiewende mit dem EEG eingeleitet, und damit einer neuen Industrie einen beispiellosen Erfolgslauf ermöglicht. Man greift sich an den Kopf.

 

4.4.2016

Abschluss einer Kaufvereinbarung über die erste Strom-Boje 3 mit 70 kW aus der Startserie

zwischen Aqua Libre Finanzierungs- GmbH (ALF) und Aqua Libre Energieentwicklungs- GmbH (ALEE)

Errichtung einer neuen Verankerung, Verlegung eines neuentwickelten Kabel/Kettensystems, Lieferung der Strom-Boje und Montage am Standort Kienstock spätestens im Frühherbst 2016, Übernahme nach 3-monatiger Versuchsreihe bei möglichst vielen verschiedenen Pegeln.

 

31.3.2016

Vielen Dank für den überwältigenden Zuspruch zu unserer 1. Anleihe!

Wir werden mit dem uns anvertrauten Kapital das Projekt Strom-Boje mit Bedacht auf hohe Effizienz und Wirtschaftlichkeit weiterentwickeln.

Ziel ist es, zuerst die uns in Österreich gebotenen Chancen mit dem sehr günstigen Einspeisetarif zu nutzen, und mithilfe größtmöglicher Stückzahlen schon zum Start im Hinblick auch auf die internationalen Märkte ein leistungsfähiges und konkurrenzfähiges Produkt anbieten zu können.

Sie haben weiterhin die Möglichkeit, Anleihen zu zeichnen

Bitte informieren Sie sich hier über die Details.

Herzliche Grüße

Fritz Mondl, GF

 

 

 

 

 

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